Einleinerdrachen

Kampfdrache Kirk von Spiderkites

Kampfdrachen, als ich das erste mal davon hörte, interessierte mich diese Art des Drachenfliegens.
Ich hatte mir ein paar Videos dazu angeschaut und dachte mir, dass ich dies auch mal irgendwann ausprobieren wollte.
Nun, diese Art des Drachen findet man ja nun nicht in jedem Drachenshop.

Jetzt habe ich mir einfach mal einen bei Spiderkites bestellt.
Der KIRK ist dem Kampfdrachen aus dem Film Kite Runners ähnlich.
Der von Spiderkites verkaufte Kite besteht nicht aus Papier als Segel, sondern 40D Nylon.
Auch beim Gestänge geht man etwas andere Wege. Statt komplett aus Bambus hat der KIRK einen Kielstab aus gebogenem Bambus und die Querspreize ist aus Fiberglas. Beides kann leicht ersetzt werden, falls mal was zu Bruch geht.
Zudem stattet Spiderkites den Drachen mit einem Drachenschwanz aus, der bei Bedarf am Kite angebracht werden kann um ihn als ganz normalen Einleiner fliegen zu können.

Erstmal die Fakten zum KIRK:
Spannweite: 73 cm
Höhe: 64 cm
Wind: 1,5-4 Bft
Tuch: 40D Nylon
Stäbe: 2,5 mm GFK, 5 mm Bambus
Schwanz: 2,5 cm Breite, Polyester
Flugfertig mit 15 kg / 100 m Polyesterleine, gezwirnt auf Ringspule
Preis: 27,90 € (Stand 11/2022) (Bezugsquelle Spiderkites)

Der KIRK kommt mit flugfertig angebrachtem Drachenschwanz an.
Den mussten wir erst einmal entfernen, da wir ihn als Kampfdrachen fliegen wollten. Dazu muss einmal der Kielstab aus Bambus gelöst werden. Das war etwas frickelig, ging dann aber ohne Probleme.
An der beiliegenden Flugleine ist ein Wirbel angebracht. Der dienst einmal dazu das sich die Leine nicht verzwirbeln kann wenn der Drache taumelt und zum anderen ist daran ein kleiner Karabiner, mit dem man die Leine am Drachen befestigt.

Erster Flug:
Der KIRK startet wie ein Einleiner. Beim ersten Mal ist es vielleicht besser wenn man einen Starthelfer dabei hat, der den KIRK mit der Spitze nach oben ausrichtet. Anders als Einleiner fliegt der Kampfdrache nämlich genau in die Richtung, in die seine Spitze zeigt. Er richtet sich nicht automatisch noch oben aus.
Bei sehr wenig Wind muss man die Leine rhythmisch ziehen um höhe zu gewinnen.
Aber er braucht wirklich sehr wenig Wind um zu fliegen.
Höhe gewinnt man dann indem man Zug auf dem Drachen bringt und langsam Leine nachlaufen lässt.
Gibt man dem KIRK viel Leine fängt er an zu taumeln. Dies ist aber gewollt denn in dem Moment wo die Spitzte des Drachen in die Richtung zeigt wo man hin fliegen will, zieht man die Leine wieder schnell stramm. Liegt genug Wind an, fliegt der Drache schnell in die Richtung wo man hin will. Bei wenig Wind muss man nachhelfen indem man schnell Leine einholt.
Will man einen Richtungswechsel gibt man wieder Leine und wiederholt das Prozedere.
Im Video kann man das schön sehen.
Es stellen sich auch sehr schnell Fortschritte in der Handhabung des KIRK ein.

Fazit zum KIRK:
Das ist wirklich mal was anderes. Ein Einleiner der aber ein Lenkdrache ist, wenn man die grundlegenden Bewegungsabläufe verstanden hat.
Dann ist das wirklich Spaßig und bringt eine Menge Bewegung in das Drachenfliegen.
Ich, aber auch Luca, finde das der KIRK eine Bereicherung in der Drachentasche ist.

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